Odenwaldkreis erhält Darlehen aus dem Hessischen Investitionsfonds – 3,9 Mio. Euro für Schulentwicklung und Infrastruktur

„Der Odenwaldkreis erhält 3,9 Mio. Euro als Darlehen aus dem Hessischen Investitionsfonds und kann damit wichtige Investitionen in die Schul- und Verkehrsinfrastruktur umsetzen. Insgesamt hat das diesjährige projektbezogene Darlehensprogramm ein Volumen von 156,8 Mio. Euro“, berichtet CDU-Landtagsabgeordnete Sandra Funken. Im Odenwaldkreis werden die Mittel auf sieben Großprojekte verteilt:

  • 000 Euro fließen in die Erweiterung von Verwaltung- und Klassenräumen an der Waldbachschule Zell
  • 1 Mio. Euro dienen Sanierung und Neubau der Sport- und Gymnastikhalle der Georg-Ackermann-Schule in Breuberg.
  • 1 Mio. Euro fließen in ein Neubauprojekt der Beruflichen Schulen Odenwaldkreis in Michelstadt.
  • 1 Mio. Euro fließen in den Neubau des Schulschwimmbads der Ernst-Göbel-Schule in Höchst
  • 000 Euro werden für die Sanierung der Wärmeverteilung an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim bereitgestellt
  • 000 Euro dienen der Grundlegenden Sanierung der Unterführung des Falkengesäßer Baches in Oberzent (Stadtteil Finkenbach)
  • Mit weiteren 100.000 Euro werden Sanierung und Umgestaltung von Außenanlage, Hof und Haupteinfahrt des Landratsamtes Erbach unterstützt

„Der Hessische Investitionsfonds ist eines von vielen Instrumenten, mit denen wir in Hessen die Schulen fit für die Zukunft machen und Verkehrswege sowie Verwaltungsliegenschaften aufwerten. Besonders freut mich natürlich, dass der Kreis mit den Darlehen die Bildungsqualität für Kinder und Jugendliche im Odenwald stärken kann. Gerade jetzt – in Zeiten von Corona und Digitalisierung – sind Investitionen im Bildungssektor zentral, damit Schülerinnen und Schüler die bestmöglichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bildungsweg haben“, erläutert Funken.

„Die kommunalen Schulträger vor Ort erfüllen ihre originären Aufgaben hier sehr verantwortungsvoll. Als Land begleiten wir dieses Engagement mit einer Vielzahl an Werkzeugen – dazu gehören sowohl Angebote, wie die Kommunalen Investitionsprogramme I und II (KIP macht Schule), wie auch der Hessische Investitionsfonds. Das effiziente Zusammenspiel dieser Werkzeuge ist einer der Stützpfeiler der Zukunftsstrategie der CDU für eine bedarfsgerechte und hochqualitative Bildungsinfrastruktur“, so Funken abschließend.

Hintergrund:

Zur Förderung kommunaler Investitionen hat das Land Hessen einen Investitionsfonds zugunsten der Gemeinden und Gemeindeverbände gebildet. Rechtsgrundlage ist das Gesetz über den Hessischen Investitionsfonds. Die Investitionen werden in unterschiedlichen Varianten gewährt.

So erhält der Odenwaldkreis insgesamt 2,4 Mio. Euro als Anspardarlehen. Der Darlehensnehmer spart hierfür über vier Jahre 20 Prozent des Gesamtbetrags in acht halbjährlichen Raten von 2,5 Prozent an. Diese Mittel fließen in den Investitionsfonds. Nach Abschluss der Ansparung wird die Gesamtsumme ausgezahlt und der Darlehensnehmer hat 20 Jahre Zeit für die Rückzahlung.

1,5 Mio. Euro erhält der Odenwaldkreis als Annuitätendarlehen. Für diese Darlehen ist keine Ansparung notwendig und der vertragliche Tilgungszeitraum zu festen Raten beträgt 22 Jahre.

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